Morgen kein Land

morgen kein land


Der Krieg im Irak hat die derzeit größten weltweiten Flüchtlingsströme hervorgerufen. Wie zwei Millionen andere Iraker musste Abu Achmed, ein Teeverkäufer, mit seiner acht-köpfigen Familie aus seiner Heimat fliehen. Von der eigenen Familie, die die Ehe mit der Schiitin Wafa nicht toleriert, wurde er vertrieben und wird weiterhin bedroht. Aus Angst dürfen seine drei ältesten Töchter seit Jahren die Wohnung nicht verlassen. In Damaskus, Syrien, hat die Familie Zuflucht, aber kein neues Zuhause gefunden.

Ein Film über das Warten am Vorabend des arabischen Frühlings.

Autorin/Regie: Lisa Reisch
Kamera: Marion Neumann
Genre: Dokumentarfilm
Jahr: 2010 - 2011